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Internationale Initiativen aus den Vereinten Nationen in Wien zur Unterstützung junger Menschen und zur Bekämpfung von Drogen Hala Maghawry – Wien

In einem Sitzungssaal der Vereinten Nationen in Wien kamen am 12. März 2026 Diplomaten, internationale Experten sowie Vertreter von Jugend- und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um über eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren: den Schutz junger Menschen vor den Gefahren von Drogen und die Schaffung eines unterstützenden Umfelds für ihre gesunde Entwicklung.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der 69. Tagung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (Commission on Narcotic Drugs – CND) statt, die jährlich in Wien abgehalten wird und Entscheidungsträger, Fachleute und Vertreter internationaler Organisationen aus aller Welt zusammenbringt.

Die Dialogveranstaltung stand unter dem Titel „Creating a Supportive Environment for the Healthy Development of Young People“. Organisiert wurde sie von der Women’s Federation for World Peace in Zusammenarbeit mit mehreren internationalen Partnern, darunter das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), die Organisation Sober Life International sowie die ugandische Jugendorganisation UYDEL.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Angela Vigliotta Mella, Botschafterin der Dominikanischen Republik in Österreich. In ihrer Rede betonte sie, dass die Bekämpfung von Drogenmissbrauch nicht allein eine Aufgabe staatlicher Politik sei, sondern eine gemeinsame Verantwortung von Familien, Bildungseinrichtungen und der Gesellschaft insgesamt. Investitionen in junge Menschen seien zugleich Investitionen in eine stabile Zukunft der Gesellschaften.

Auch Maria Riehl, Leiterin des Wiener Büros der Women’s Federation for World Peace, begrüßte die Teilnehmer und unterstrich die Bedeutung eines unterstützenden sozialen und schulischen Umfelds für Jugendliche. Nur so könnten junge Menschen Fähigkeiten entwickeln, die ihnen helfen, Herausforderungen zu bewältigen und riskantes Verhalten zu vermeiden.

Karen Peters vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung stellte in ihrem Beitrag dar, wie wichtig integrierte Präventionsstrategien sind, die soziale und wirtschaftliche Risikofaktoren berücksichtigen. Eine wirksame Prävention erfordere eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Familien und lokalen Gemeinschaften.

Sonia Turpo, Generalsekretärin der Women’s Federation for World Peace in Santo Domingo, hob die Rolle wertebasierter Bildung hervor. Programme zur Persönlichkeitsentwicklung könnten dazu beitragen, kritisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenzen bei jungen Menschen zu stärken und damit präventiv gegen Kriminalität und Drogenmissbrauch wirken.

Weitere Beiträge kamen von internationalen Experten und Praktikern aus der Jugendarbeit. Moriko Hori, Präsidentin der Women’s Federation for World Peace International, stellte Initiativen vor, die junge Menschen weltweit dazu ermutigen sollen, Verantwortung in ihren Gemeinschaften zu übernehmen.

Rogers Kasirye, Leiter der ugandischen Organisation UYDEL, berichtete über seine Arbeit mit Jugendlichen in besonders benachteiligten Gemeinschaften und betonte die Bedeutung von Bildungs- und Ausbildungsprogrammen als wirksame Präventionsmaßnahmen.

Laurenc Klas von der International Association of Youth and Students for Peace unterstrich, wie wichtig es sei, junge Menschen aktiv in die Gestaltung von Präventionsprogrammen einzubeziehen.

Auch Erfahrungen aus der Suchtrehabilitation wurden vorgestellt. Pater Georg Schwarz vom Rehabilitationsprojekt Cenacolo erläuterte Ansätze zur Unterstützung ehemaliger Drogenabhängiger bei ihrer sozialen Wiedereingliederung.

Paul Kogi Mburu, Gründer und Direktor von Sober Life International, betonte die Bedeutung frühzeitiger Aufklärung und gesellschaftlicher Sensibilisierung als zentrale Elemente einer nachhaltigen Drogenprävention.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Renate Amesbauer, Präsidentin der Women’s Federation for World Peace Austria. Zum Abschluss betonte sie, dass der Schutz junger Menschen vor Drogen eine langfristige internationale Zusammenarbeit zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft erfordere.

Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von Side Events im Rahmen der Tagung der UN-Suchtstoffkommission in Wien, die als eine der wichtigsten internationalen Plattformen für Diskussionen über globale Drogenpolitik sowie Präventions- und Behandlungsstrategien gilt.

Zentrale Botschaften der Veranstaltung

Die Diskussion machte deutlich, dass Prävention bereits im familiären und schulischen Umfeld beginnen muss. Bildung, Wertevermittlung und soziale Kompetenzen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ebenso wurde betont, dass junge Menschen stärker in die Entwicklung und Umsetzung von Präventionsprogrammen einbezogen werden sollten.

Darüber hinaus hoben die Teilnehmer hervor, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft notwendig ist, um langfristig wirksame Strategien zur Drogenprävention und zur Unterstützung junger Menschen zu entwickeln.

منصة تقارير

خالد حسين البيومى كاتب صحفي رئيس مجلس إدارة موقع وجريدة أخبار السياسة والطاقة نائب رئيس مجلس إدارة موقع تقارير الصادرة عن الجمعية العربية الأوروبية للتنمية المستدامة الأمين العام للجمعية العربية الأوروبية للتنمية المستدامة عضو بالمراسلين الأجانب عضو بالإتحاد الدولى للأدباء والشعراء

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